89 Bilder über Rizals Leben und Wirken

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"Rizal Haus" in Kalamba City

Rizals Elternhaus
In diesem Haus wurde José Rizal am 19. Juni 1861 geboren, und er verbrachte auch die meiste Zeit seiner Kindheit hier.
Heute ist das "Rizal Haus" ein Museum und eine nationale Gedenkstätte der Philippinen. Täglich kommen viele Besucher, die an philippinischer Geschichte im allgemeinen und an José Rizal besonders interessiert sind.
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Zeichnung seines Elternhauses
José Rizals Elternhaus dient heute zahllosen professionellen und Amateurfotografen sowie Zeichnern und Malern als Motiv.
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José Rizals Familie

Rizal's Family Tree
Rizals väterlicher Ahnherr, Domingo Lam-co, war ein reinrassiger Chinese, der im ausgehenden 17. Jahrhundert aus Amoy auf die Philippinen gekommen war, und er heiratete eine Halbchinesin mit dem Namen Inez de la Rosa. Viele dieser Chinesen - sie sehen, Rizals Ahnen gehörten zu ihnen - pachteten von den Mönchen im "Hinterland" von Manila Ländereien, um dort Getreide, Gemüse und Früchte anzubauen. Sehr bald erarbeiteten sie sich Schlüsselstellungen in der Getreidewirtschaft auf lokaler und provinzieller Ebene.
Sobald die Exportwirtschaft wuchs und sich die Auslandskontakte vergrößerten, erhielten die Mestizen und andere Mitglieder der philippinischen Elite, die kollektiv als "Ilustrados" bekannt sind, eine bessere Ausbildung (in einigen Fällen sogar im Ausland, wie z. B. Jos´e Rizal), und sie drangen in Berufe der Rechtsprechung und Medizin vor, und sie waren besonders aufgeschlossen für liberales Gedankengut und für demokratische Ideen, welche die Philippinen ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu erreichen begannen.
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Rizals Vater, Francisco Mercado (1818 - 1898)
Sein Vater, ein auf diesem Bild sehr seriös dreinblickender Mann war das jüngste Kind von Juan und Cirila Mercado und wurde in Biñan, Laguna am 16. April 1818 geboren, und er verstarb 1898 in Manila. Seine Wurzeln befanden sich in dem chinesischen Mestizenfamilien, die überwiegend fleißige und wohlhabende Bauern waren, die zum Ende der spanischen Ära bereits über einigen Einfluss und einige Macht verfügten.
Diese Büste im "Rizal Haus" von Kalamba City stellt ebenfalls Rizals Vater dar.
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Rizals Mutter, Teodora Mercado (1827 - 1913)
Sie war eine intelligente, wohl belesene, mutige Frau mit einem gewissen Geschäftssinn, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet hat und die dennoch nie an ihrem Glauben gezweifelt hat. Sie erhielt ihre Ausbildung am Mädchenkolleg in Manila, dem "Colegio de Santa Rosa". Teodora wurde in Santa Cruz, Manila am 14. November 1827 geboren und verstarb 1913 in Manila.
Das zweite Bild zeigt Rizals Mutter im Alter von 80 Jahren. Es wurde 1907 aufgenommen - etwa 11 Jahre nach der Hinrichtung Rizals durch die Spanier.
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Rizals älteste Schwester, Saturnina (1850-1913)
Als José Rizal noch ein Junge war, konnte er mit ihr über alles reden - sogar über Themen, von denen seine Eltern nicht "unbedingt" etwas wissen mussten. - Aber wofür sonst sind eigentlich ältere Schwestern gut?
Das unter Bild ist ein Gemälde seiner Schwester Saturnina. Wahrscheinlich wurde es nach ihrer Verehelichung mit Manuel Timoteo Hidalgo aus Tanauan in Batangas gemalt.
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Paciano (1851-1930)
Er war der einzige Bruder von José Rizal und das zweite Kind der Familie. He was the only brother of José Rizal and the second child of the family. Paciano hatte am San José Kolleg in Manila studiert, wo er bereits in Schwierigkeiten mit den spanischen Behörden in Manila geriet. Er war derjenige, der seinem "kleinen Bruder" José geraten hatte, seine Familiennamen von Mercado in Rizal zu ändern, bevor er sich am Ateneo Municipal Kolleg einschrieb, um so zu vermeiden, dass der "kleine" José wegen seines Bruders sofort Ärger an der Schule bekam. Später wurde Paciano Bauer und General der philippinischen Revolutionsarmee, die erst von Andres Bonifacio und später von Emilio Aguinaldo geführt wurde.
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Narcisa (1852-1939)
Sie war das dritte Mercado-Kind. ie heiratete den Lehrer und Musiker Antonio Lopez aus Morong, aus der heutigen Provinz Rizal.
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Olympia (1855-1887)
Rizals Schwester Olympia, das vierte Kind der Familie starb 1887 im Kindbett. Sie war mit Silvestre Ubaldo verheitratet.
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Lucia (1857-1919)
Seine Schwester Lucia war das fünfte Kind der Mercado Familie. Ihr Eheman wurde Matriano Herbosa.
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Maria (1859-1945)
Das sechste Kind der Familie Mercado, Maria, heiratete Daniel Fausino Cruz aus Biñan in Laguna.
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José Rizal (1861-1896)
José selbst war das siebente Kind seiner Eltern.
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Concepcion (1862-1865)
Seine Schwester Concepcion, die ein Jahr nach ihm geboren wurde, verstarb bereits im Alter von nur drei Jahren.
Unglücklicherweise liegt uns bislang noch kein Bild von ihr vor.
Josefa (1865-1945)
Das neunte Kind, Rizals Schwester Josefa, litt unter Epilepsie, und sie heiratete nie.
Auch ihr Bild fehlt uns bei der Vorstellung der José Rizals Familie. - Bisher war es uns noch nicht möglich, ein Bild von ihr aufzutreiben.
Trinidad (1868-1951)
Das zehnte Kind, Rizals Schwester Trinidad, starb als "alte Jungfer" wie ihre Schwester Josefa. Sie war die letzte von Rizals Geschwistern, die verstarb.
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Soledad (1870-1929)
José Rizals jüngste Schwester, Soladad, das "Küken" der Familie, starb im Alter von 59 Jahren als Ehefrau von Pantaleon Quintero.
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Rizals Kusine
wird auf diesem Foto gezeigt. Er hatte eine enge Beziehung zu ihr und sie behandelten einander mehr als Freunde denn als Verwandte.
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José Rizals Jugend auf den Phlippinen

Der Junge
José Rizal im Alter von 11 Jahren.
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Die Patres Burgos, Gomez und Zamora
Diese drei Patres wurden im Zusammenhang mit dem "Cavite Aufstand" von 1972 von den Spaniern hingerichtet, als José Rizal gerade einmal 11 Jahre alt war. These three Padres were shot by the Spaniards in connection with the "Cavite Rebellion" in 1872 when José Rizal was almost 11 years old. Obgleich er noch ein Kind war, als sie hingerichtet wurden, bestimmte ihr Schicksal sein ganzes Leben und sein späteres Wirken.
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Der Teenager
José Rizal im Alter von 16 Jahren, als er Schüler am Ateneo Municipal in Manila wurde. Diese Schule besteht noch heute, und sie genießt einen ausgezeichneten Ruf nicht nur auf den Philippinen.
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Ateneo Municipal
Das Ateneo Municipal in Manila wurde von den Jesuiten 1859 gegründet und gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt sie als die Schule mit den fortschrittlichsten Unterrichtsmethoden auf den Philippinen.
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Internat
In früheren Zeiten verfügte das Ateneo Municipal in Manila für seine eingeschriebenen Schüler über ein Internat. Nach unserer heutigen, modernen Auffassung sieht es aber ganz und gar nicht einladend aus. José Rizal gehörte zu jenen Schülern, denen es "gestattet" war, dort "wohnen zu dürfen". Das Foto hier zeigt die Eingangstür der Schule.
Aber Intramuros und die Schule machten auf José ein zu düsteren Eindruck und schließlich fand er eine Unterkunft außerhalb im Hause einer Jungfer in der Calle Carballo im Bezirk Santa Cruz.
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Rizals Handschrift
José Rizal verfügte über eine ausgezeichnete Handschrift.
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Heiliges Herz
Diese hölzerne Skulptur wurde von Rizal geschnitzt, als er nur Schüler am Ateneo Municipal war. Wahrscheinlich entstand sie irgendwann im Zeitraum von 1875 bis 1877.
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Der Student
Als junger Student trug er die Uniform der Santo Tomás Universität von Manila. Diese Universität besteht ebenfalls noch heute, und sie gehört zu den besten Univeritäten der Philippinen.
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Leonor Valenzuela
Ein Mädchen namens Segunda Katigbak war Rizals Jugendliebe. Unglücklicherweise aber war seine "erste Liebe" bereits mit Manuel Luz, einem anderen jungen Mann aus seiner Heimatstadt, verlobt. Nach einer kurzen Verehrungsphase für Segunda traf er Leonor Valenzuela, einem groß gewachsenen Mädchen aus Pagsanjan. Rizal schichte ihr einige Liebesbriefe, die mit unsichtbarer Tinte geschrieben waren und die nur über der Hitze einer Öllampe oder Kerze lesbar gemacht wersden konnten. Er suchte sie noch am Vorabend seiner Abreise nach Spanien auf und überbrachte ihr seine Abschiedswünsche.
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José Rizal
Im Alter von 18 Jahren nahm er sein Studium an der Santo Tomás Univertät in Manila auf.
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José Rizal
als Student der "Royal and Pontifical University of Santo Tomás" (seit 1645), wo er die Fächer Humanmedizin, Kunst und Literatur belegte.
Später setzte er sein Studium während seines Europaaufenthaltes fort. Nachdem er sein Medizin- und Philiosophiestudium in Madrid beendet hatte, spezialisierte er sich an der Universität Heidelberg und an der Humboldt Universität in Berlin in Augenheilkunde.
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Ilaya- Straße
Während seines Studiums an der Santo Tomás Universität wohnte er in diesem Haus in der Iyala-Straße 176 in Manila.
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Jungfrau von Antipolo
Als guter und religiöser Filipino besuchte Rizal mit ziemlicher Sicherheit auch die Jungfrau von Antipolo vor seiner Einschiffung. Dem Glauben der Filipinos nach, garantiert die Heilige Jungfrau allen Reisenden eine glückliche Reise und eine gesunde Heimkehr. Auch heute noch wagen es viele Filipinos nicht, das Land zu verlassen, ohne nicht zuvor "ihre" Jungfrau von Antipolo aufgesucht zu haben.
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Leonor Rivera
Diese Pastellskizze, die von Rizal selbst gemacht wurde, zeigt Leonor, die wahrscheinlich einzige, wirkliche Liebe seines Lebens.
Sie war für mindestens 11 Jahre seine Angebetete gewesen, und sie war die Frau gewesen, die ihn davon abgehalten hatte, während seiner langjährigen Reise durch Europa mit einer anderen Frau eine ernsthafte Beziehung einzugehen. Unglücklicherweise aber war Leonors Mutter nicht mit der Beziehung ihrer Tochter zu Rizal einverstanden, da er ein berüchtigter "Filibuster" war. So versteckte sie alle Briefe vor Leonor, die ihr der Liebste schickte. Leonor, die glauben musste, Rizal hatte sie schon vergessen, willigte schließlich schweren Herzens ein, den Engländer Henry Kipping zu heiraten, den ihre Mutter für sie ausgesucht hatte.
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José Rizals erster Aufenthalt in Europa

Rizal-Trilogie
Diese Kollage zeigt Rizal dreimal von 1892 bis 1889 während seines Aufenthalts in Europa, Hong Kong und Japan.
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Universidad Central de Madrid
Das ist das Gebäude der Universidad Central de Madrid, wo Rizal sein Studium in Medizin, Philosphie und Literatur in dem Zeitraum von 1882 bis 1885 beendete.
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Propagandisten
Hier werden einige Mitglieder der philippinischen Propaganda-Bewegung gezeigt, die in Barcelona die Zeitung "La Solidaridad" herausbrachten. Auch Rizal schrieb für diese Zeitung einige Artikel während seines Europaaufenthalts.
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José Rizal
Im Alter von 24 Jahren beendete er sein Studium in Medizin, Philosophie und Literatur an der Universidad Central de Madrid.
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Zeichnungen
Während seines Europaaufenthalts fertigte er eine ganze Reihe von Zeichnungen an. Hier sehen sie zwei davon. Höchstwahrscheinlich entstanden sie während seines Aufenthalts in Spanien. Einige unter ihnen, wie diese hier, befanden sich sogar in seinen Tagebüchern.
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Aufenthalt in Deutschland
Diese Karte zeigt die Routen und Orte, die Rizal während seines Aufenthalts und Studiums in Deutschland genommen bzw. besucht hat.
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Heidelberg
An der berühmten Heidelberger Universität unterhalb des alten Schlosses studierte Rizal etwa ein Jahr lang Augenheilkunde.
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José Rizal
Im Alter von 25 Jahren. In dieser Zeit war er an der Universität Heidelberg immatrikuliert, um sich in der Augenheilkunde zu spezialisieren.
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Wilhelmsfeld
José Rizal nahm sich einen Wohnsitz in dem kleinen Dorf Wilhelmsfeld in der Nähe von Heidelberg, während er an der dortigen Universität studierte.
Die europäischen Ortsgruppen des "Rizal-Ritterordens" ließen in Wilhelmsfeld diese Gedenkstätte errichten, um den Nationalhelden der Philippinen zu ehren.
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Lorelei
Diese alte Postkarte zeigt den Lorelei-Felsen am Rhein in etwa so, wie ihn Rizal bei seinem Besuch hat vorgefunden haben mag.
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Wilhelmsfeld im Winter
Sicherlich "genießt" nicht nur die Rizal-Statue den Winter in Deutschland. Es ist sicher, auch Rizal aelbst durfte sich an Eis und Schnee erfreuen. (Foto: 30. December 1996 - 100. Todesjahr von José Rizal)
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"Noli me Tangere"
José Rizal schrieb es in Europa und die erste Ausgabe des Buches, von der hier das Cover gezeigt wird, wurde in Berlin veröffentlicht. Die Erstausgabe vom Februar 1887 erschien in einer Auflage von 2.000 Stück.
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Schreibfeder
Natürlich bestehen berechtigte Zweifel daran, dass Rizal sein erstes Buch mit dieser Schreibfeder geschrieben hat, aber dennoch benutzte er diese Feder für einige seiner Schriften.
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José Rizal zurück in Asien

Visa von Hongkong
Er reiste auch einige Male in ostasiatische Länder. Zum Beispiel besuchte er Hongkong mehrere Male, um seinen Freund und Berater José Maria Basa aufzusuchen. Hier seghen sie eines seiner Visas für Hongkong.
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José Maria Basa
Er war einer derjenigen, die in Zusammenhang mit den Hinrichtungen der Priester Burgos, Gomez und Zamora 1872 ins Exil gehen mussten. Er ließ sich in Hongkong nieder und beriet und unterstützte Rizal viel in seiner Propagandatätigkeit.
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O Sei Kiyo San
Rizal traf sie während seines eineinhalb monatigen Aufenthalts in Japan vom 28. Februar bis zum 13. April 1888. O Sei San, die Tochter eines japanischen Samureis unterrichtete Rizal in japanischer Kunst und in einer Maltechnik, die Su-Mei genannt wird. Außerdem half sie ihm seine Japanischkenntnisse zu erweitern. Wäre Rizal nicht ein mann mit einer patriotischen Mission gewesen, hätte er diese schöne, liebenswerte und intelligente Frau sicher geheiratet und wäre bei ihr in Japan geblieben. Zudem hatte ihm die spanische Vertretung noch eine lukrative Anstellung angeboten, die ihm ein sicheres und glückliches Leben im Land ermöglicht hätte.
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Rizal Gemälde
José Rizal als junger Mann während seines Studiums.
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José Rizals zweiter Aufenthalt in Europa

"El Filibusterismo"
Sein zweiter Roman, "El Filibusterismo", wurde von ihm ebenfalls in Europa geschrieben, und die Erstausgabe erfolgte 1889 in Gent (Belgien).
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Suzanne Jacoby
1890 zog Rizal wegen der hohen Lebenshaltungskosten von Paris nach Brüssel. In Brüssel, der Hauptstadt Belgiens, lebte er in einer Pension der beiden Jacoby Schwestern vom 2. Februar bis zum 1. August 1890. Schon sehr bald begann zwischen Suzanne Jacoby und José Rizal eine heftige Liebesbeziehung zu entbrennen. Suzanne weinte bitterlich, als Rizal Brüssel wieder verließ, und sie schrieb ihm noch häufig, als er schon wieder in Madrid war.
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"Prometeus bound"
Eine von José Rizal angefertigte Statue über das Thema der griechischen Mythologie. Prometeus, der Sohn der griechischen Titanen war an einem Felsen im Kaukasus gekettet. Ein Adler fraß immer seine ihm nachwachsende Leber, bis er schließlich von Herakles befreit wurde.
Diese Statue entstand 1890 in Brüssel, und sie war ein Geschenk an seinen Freund, Dr. Blumentritt aus Leitmeritz in Österreich (heute befindet sich der Ort in der Tschechischen Republik).
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"Triumph der Wissenschaft über den Tod"
Diese Skulptur wurde aus Gips geformt, und sie wurde auch Professor ferninand Blumentritt zum Geschenk gemacht. Diese Arbeit unterstreicht sein künstlerisches Talent und - dem Thema nach - weist sie auch auf seinen Freiheitswillen hin. Rizal fertigte auch diese Skulptur in Brüssel im Jahr 1890 an.
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Nellie Bousteau
Rizal heiratete sie fast 1891 nachdem ihm bekannt geworden war, dass "seine" Leonor Rivera mit einem anderen Mann verheiratet wurde.
Nach dem Verlust von Leonor Rivera tröstete Rizal sich damit, viele Frauen und Mädchen zu umwerben. Während er bei der Bousteau Familie auf deren Anwesen in dem Provinzzentrum Biarritz in Süd-Frankreich zu Gast war, hatte er sich mit den beiden hübschen Töchtern seines Gastgebers, Edouard Bousteau angefreundet. Rizal pflegte die Schwestern im Atelier von Juan Luna zu necken. Antonio Luna, der Bruder Juans, der auch ein gelegentlicher Gast der Bousteaus war, warb zu der Zeit ebenfalls um Nellie; aber die fühlte sich mehr zu Rizal hingezogen. Einmal, während einer Party, die von einigen Filipinos in Madrid gefeiert wurde, machte der stark angetrunkene Antonio Luna lästerliche Bemerkungen über Nellie Bousteau. Diese forderten Rizal umgehend auf, Antonio zum Duell herauszufordern. Doch glücklicherweise entschuldigte sich Luna gleich am nächsten Morgen bei Rizal und verhinderte somit eine Tragödie unter den Patrioten.
Dennoch führte diese Liebesaffäre mit Nellie nicht zu einer Eheschließung, und sie scheiterte hauptsächlich daran, dass sowohl Nellie als auch deren Eltern Rizal aufgefordert hatten, zum Protestantismus zu konvertieren und dieser sich weigerte der Aufforderung zu entsprechen. Auch schätzte Nellies Mutter nicht den Gedanken, einen Arzt ohne ausreichend zahlende Patienten als Schwiegersohn zu akzeptieren. Nichtsdestoweniger trennten sich die Liebenden als gute Freunde als Rizal Europa wieder verließ.
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"Luna Familie"
1891 malte der Nationalheld der Philippinen die Luna Familie.
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José Rizal zurück auf den Philippinen

Rizal
José Rizal nach seiner Rückkehr aus Europa. Nach den ausgezeichneten Ergebnissen bei seinen Studien uns seiner abgeschlossenen Berufsausbildung könnte sich ihm eine rosige Zukunft aufgetan haben, wenn... die Spanier nicht im Lande gewesen wären.
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Öllampe
Im flackernden Licht einer Öllampe fand er Muse zu lesen. - Aber auf dieser Öllampe hier ist sein letztes Gedicht, "Mi ultimo Adios" (Mein endgültiger Abschied) eingraviert. - Folglich benutzte er sicherlich nicht diese sondern eine ähnliche Öllampe.
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Bibliothek
Seine private Sammlung von Literatur aller Art bot ihm ein spreites Spektrum zum Lesen. Der hier gezeigte Bücherschrank enthält nur eine kleine Auswahl seiner gesamtem Bibliothek.
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Erstausgabe
Sicherlich gehörte auch die Erstausgabe seines Romans "Noli me Tangere" zu all den Büchern seiner persönlichen Bibliothek. - Und mit Sicherheit (auch wenn das Buch von den Spaniern verboten wurde) hat er das Buch mehr als nur einmal in die Hand genommen.
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"Pater Pablo "
Dieses Bild, von Rizal gemalt, zeigt Pater Pablo.
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"Frau"
Wen zeigt diese Bleistiftzeichnung Rizals?
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"Segunda Katigbak"
Zeigt dieses Tintenzeichnung seine Jugendliebe?
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"Muster"
Dieses hockende Mädchen und der liegende Hund wurden aus Ton modelliert.
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"Wildeber"
Die Ton-Statue eines Wildebers von Rizal in Dapitan geformt.
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"Mädchen aus Dapitan"
Modell eines Mädchenkopfes aus Dapitan, welches er während seiner Verbannung nach Mindanao gestaltete.
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"Rizals Skulptur"
Er machte auch eine Skulptur von sich selbst während der Arbeit.
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"Schlafende Josephine"
Ton-Mmodell seiner Ehefrau von Rizal in Dapitan um 1895 angefertigt.
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"Patre F. José Guerrico"
Er modellierte auch eine Büste seines engen Freundes, Patre Guerrico, dem er viel zu verdanken hatte. Die Büste wurde 1894 in Dapitan angefertigt.
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Josephine Bracken
Sie liebte Rizal und blieb an seiner Seite bis zu seiner letzten Stunde.
Ende Februar 1895, während er noch in Dapitan bleiben musste, traf Rizal ein 18jähriges Mädchen irischer Abstammung mit blauen Augen, braunem Haar und einem föhlichen Wesen. Es war Josephine Bracken, die Adoptivtochter von George Taufer aus Hongkong, der ihn in Dapitan aufgesucht hatte, um seine Augen behandeln zu lassen. Rizal fühlte sich von ihr angezogen. Seine Einsamkeit und Langeweile mussten ihn übermannt haben, und was konnte ihm besser widerfahren, als sich neuerlich zu verlieben? Aber Rizals Schwester verdächtigten Josephine zunächst, eine Agentin der Mönche zu sein, und sie betrachteten sie als eine ernstzunehmende Gefahr für Rizals Sicherheit.
Nichtsdestoweniger bat Rizal Josephine, ihn zu heiraten. Aber aufgrund ihr Verpflichtung, mit der sie sich gegenüber dem blinden Taufer gebunden sah, konnte sie sich nicht sofort entscheiden. Da Taugfers Erblindung unheilbar war, reiste er im März 1895 wieder nach Hongkong zurück. Somit verbrachte Josephine einige Wochen bei Rizals Familie in Manila. Nach ihrer Rückkehr nach Dapitan versuchte Rizal ihre Trauung mit dem örtlichen Pfarrer, Pater Antonio Obach, zu arrangieren. Jedoch verwiegerte der Pater Rizals Wunsch solange, bis er sich von seinen Worten und Schriften der Vergangenheit distanzierte. Das war die Vorbedingung, unter der der Priester bereit war, die Trauung vorzunehmen. Auf den Rat seiner Familie und Freunde hin und mit Josephines Einverständnis nahm er sie zur Frau auch ohne Segen der Kirche. Josephine hatte später eine Frühgeburt und gebar einen Jungen, der bereits nach 3 Stunden verstarb.
Das erste Foto zeigt Josephine als Rizal sie zum ersten mal in Dapitan traf , und auf dem zweiten Foto ist sie bereits schwanger.
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"José Rizal"
Als Rizal erneut festgenommen wurde, befand er sich im besten Mannesalter und war gerade 35 Jahre alt.
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Anklage
Die Anklage der Spanier gegen ihn zerstörten mit einem mal alle seine Träume nach einer besseren Zukunft - nicht nur für sich selbst, sondern hauptsächlich für seine Heimat.
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Rizals Gefängnis
Eingang zu den Zellen, in denen José gebracht wurde, nachdem man ihn von dem Schiff holte, welches ihn zurück von Barcelona gebracht hatte, da Rizal sich freiwillig als Militärarzt für die spanische Armee im Kuba-Krieg gemeldet hatte.
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Zelle
Dieses ist die Zelle von José Rizal, in der er während des Gerichtsverfahrens gegen ihn inhaftiert war und bis er zu seiner öffentlichen Hinrichtung auf das Bagumbayan-Feld geführt wurde.
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Rizal in Fort Santiago
In der Nacht vor seiner Hinrichtung am 30. Dezember 1896 war es ihm noch möglich, sein letztes und wohl berühmtestest Gedicht, "Mi Ultimo Adios" (Mein endgültiger Abschied) zu schreiben.
Heute befindet sich ein Statue des Autors im Fort Santiago, welches als sein Gefängnis gedient hatte.
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"Mi Ultimo Adios"
Foto des Originalmanuskripts des berühmtesten Gedichtes des Autors.
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Rizals Hinrichtung
Rizal wurde auf dem Bagumbayan-Feld vor den Stadtmauern von Intramuros (die historische Altstadt Manilas) am 30. Dezember 1896 von den Spaniern wegen Landesverrats hingerichtet.
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Hinrichtung
Auch führende Mitglieder der militanten und gewalttätigen "Katipunan", deren Taten Rizal nie richtig geheißen hatte, wurden an derselben Stelle öffentlich hingerichtet.
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Rizals Grab
Dieses Foto zeigt das ehemalige Grab José Rizals an der Stadtmauer von Intramuros, wo er bis zum Ende des 2. Weltkrieges bestattet war. Nach der Zerstörung des historischen Manilas infolge des Krieges wurde er an anderer Stelle umgebettet.
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Rizal-Tag
Umzug durch Manila am 30. dezember 1922, dem sogenannten Rizal-Tag.
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Rizal Ehrenmal
Das Ehrenmal Rizals im Rizal Park von Manila wird am Rizal-Tag besonders prächtig geschmückt. Das war bereits 1922 nicht anders, als es auch heute noch ist.
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Marmor-Halle
In der Marmorhalle des Regierungspalastes der Philippinen befinden sich eine ganze Reihe von Rizal-Büsten und -Statuen.
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Im Gedenken
an die Romane von Rizal gibt es überall im Lande Gedenkstätten und Ehrenmäler an Orten, in denen er sich über längere oder kürzere Zeit seines Lebens aufgehalten hat oder aufgehalten haben soll.
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Rizal Park
DIe "große Flagge" ist das Symbol für die Freiheit der Philippinen. Man findet sie direkt gegenüber dem Rizal Ehrenmal.
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Ehrenwache
vor dem Rizal Ehrenmal, welches die Filipinos für immer an die Verdienste ihres wichtigsten Nationalhelden erinnern wird.
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Erinnerungstafel
Am Eingang des Elternhauses von José Rizal in Kalamba City befindet sich diese Gedenktafel, um den Beitrag des Nationalhelden der Philippinen für die Freiheit des Landes zu gedenken.
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HINWEIS:. . . Die obige "Rizal-Galerie" erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit im Sinne von Kunsthistorikern oder anderen Historikern, die sich eingehend mit dem Thema "José Rizal" befasst haben bzw. sich noch mit seiner Person und seiner Rolle in der Geschichte beschäftigen.

Wir möchten "nur" dem "normalen Volk" einen groben Überblick über das Leben und Wirken Rizals vermitteln. Dennoch wären wir allen "Experten" dankbar, uns mit konstruktiver Kritik zu unterstützen, die sie uns per E-Mail oder durch das von uns eingerichtete "Rizal-Forum" mitteilen können.

Wir danken Ihnen bereits vorab für ihre Mitarbeit

Ihr RMS & GS TEAM

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